Gefahren

Die Gefahren des Segelfluges dürfen keinesfalls verschwiegen werden. Eine der größten Gefahren ist die Möglichkeit, von diesem Hobby süchtig zu werden.

Das unvermeidbare “Grundgefährdungspotential” durch Umstände, die völlig außerhalb des Einflußbereichs des Piloten liegen, ist beim Segelfliegen relativ gering.

Bei fast allen Unfällen liegt zumindest eine erkennbare Teilschuld beim Piloten. So tröstlich dies klingen mag – man kann leider aber auch eine Menge Fehler machen. Da man sich praktisch immer mit mehr als 80 km/h und in Höhen von mehr als 20m über Grund bewegt, sind die Folgen bei einem Fehler, der zu einem Unfall führt, meist gravierend bis katastrophal.

Kurz gesagt: die Höhe des Risikos, dem sich ein Pilot beim Segelfliegen aussetzt, bestimmt er selber. Mit der entsprechenden Vorsicht, einem ausreichenden Übungsstand und vor allem einer realistischen Selbsteinschätzung kann Segelfliegen deshalb eine relativ sichere Sache sein – mangelndes Sicherheitsbewußtsein oder eine übertriebene Meinung über die eigenen Fähigkeiten können aber auch leichter als in anderen Disziplinen zu einem sehr hohen Risiko führen. Deshalb werden unsere Piloten für genau diese Themen sensibilisiert!

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